Das „Zebra mit Schwimmflügeln“ und andere Nettigkeiten…einer der anspruchsvollsten, aber vielleicht auch undankbarsten Jobs im Eishockey

Das Dreiergespann (oder Vierergespann) in den schwarz-weiß-gestreiften Monturen betritt vor den Mannschaften die Eisfläche und wird, im günstigsten Fall, von den Zuschauerrängen schlichtweg ignoriert, meistens aber „freundlich“ mit einem gellenden Pfeifkonzert empfangen.

Im Spielverlauf, je nachdem inwieweit die Schiedsrichterentscheidungen für das Publikum nachvollziehbar (oder auch nicht) sind, mit welcher Häufigkeit hitzige Spielergemüter freundlich, aber bestimmt aufgefordert werden müssen, zum Abkühlen auf der Strafbank Platz zu nehmen, verschärft sich der Ton aus den Fanblocks.

Insgesamt darf man als Referee daher sicherlich nicht zart besaitet oder harmoniebedürftig sein, denn Schiedsrichterentscheidungen stehen immer im Mittelpunkt, oft in der Kritik, weil der Blickwinkel auf die einzelnen Situationen anscheinend durchaus unterschiedlich ist – und die Beurteilung, ob ein Regelverstoß vorliegt oder nicht, muss in Bruchteilen von Sekunden gefällt und gepfiffen werden.
Keine leichte Aufgabe!

Ein netter Vertreter dieser Zunft war gerne bereit, für eine Übersicht der gängigsten Eishockeyschiedsrichter-Handzeichen „Modell“ zu stehen.

Text: Jens Duderstadt / Pressesprecher RIA97