Wieder haben die Ice Aliens am Westbahnhof eine leidenschaftliche, umkämpfte Partie abgeliefert, die ebenso wiederum nur mit einem Tor Differenz entschieden wurde. Der Plan, sich auf eine stabile Defensive und Konter zu beschränken, ging auf. Die Essener Mannschaft war optisch überlegen, doch fiel ihr nichts produktives ein, um die Abwehr mit einem sehr starken Linus Schwarte, der trotz Verletzung nach der Hälfte der Spielzeit die Partie zu Ende spielte, zu überwinden.
Im zweiten Drittel nutzte Manuel Neumann eine Überzahl zum 1:0 aus Ratinger Sicht. Die Eagles kamen noch im Mitteldrittel in Überzahl zum 1:1. Über die Schiedsrichter wird im Social Media-Bereich sicherlich immer viel diskutiert, in allen Finalspielen gab es diskussionswürdige Entscheidungen, dies gehört beim Sport dazu. In diesem Abschnitt hätten die Ice Aliens nach Foul an Toni Lamers sicherlich einen berechtigen Penalty zugesprochen bekommen müssen. Nach einer kurzen Auseinandersetzung erhielten Onckels und Zheltakov jeweils 5 Minuten für Kämpfen.
Im letzten Drittel war klar, dass das Team mit dem Lucky Punch auch die Siegermannschaft sein würde. Essen gelang der Treffer acht Minuten vor dem Ende. Nun agierten die Ice Aliens offener, aber ohne die vorhandene Durchschlagskraft. Eric Stephan erhielt eine Minute vor dem Ende eine 5-Minuten Strafe wegen eines Ellbogenchecks und hätte sich über einen Spielausschluss nicht beschweren können. Eine der unsportlichsten Aktionen im Eishockey mit einem Flaschenwurf auf das Eis seitens des Essener Trainers wurde vom Gespann nicht geahndet. So blieb es beim knappen Erfolg für die Heimmannschaft. Sonntag gibt es Spiel 4 am Ratinger Sandbach, definitiv das letzte Heimspiel der erfolgreichen Saison 2025/26.
Foto: Daniela Schmidt
