Damenteam siegt mit 5-3 über die Devils aus Düsseldorf und bleibt damit weiterhin ungeschlagen.

Zum 3. Heimspiel der Saison begrüßten die Aliens die Nachbarn aus Düsseldorf. Das Team legte direkt gut los und konnte schon in der 4. Minute die Führung erzielen. Julia Baumgartner traf auf Vorlage der Geschwister Scholl zum 1-0. Die Devils zeigten sich davon jedoch wenig beeindruckt, spielten körperbetont und versuchten jederzeit, das Spiel der Ratinger Damen zu stören. Dies zeigte auch Wirkung, das Spiel der Damen wirkte zerfahren. Kombinationen blieben eine Seltenheit. Das Team gezwungen, Eishockey „zu arbeiten“. In der 10. Minute sorgte Lina Meder dann auf Zuspiel von Sara Kirli und Liv Schröder für das 2-0. Doch auch nun sollte die nötige Ruhe nicht ins Spiel kommen denn nur knapp 1 Minute später erhielt Leonie Sacher eine Strafe, die von den Devils zum 2-1 Anschlusstor genutzt wurde. Liv Schröder stellte jedoch wiederum eine Minute später den alten Abstand wieder her. Die Vorlagen kamen von Leonie Sacher und Lina Meder. Mit einem Zwischenstand von 3-1 ging es in die Pause.

Das zweite Drittel nur 39 Sekunden alt, als Pia Baumgartner das 2. Mal an diesem Abend hinter sich greifen musste. Erneutes Anschlusstor für die Devils. Wie schon im ersten Drittel konnte Liv Schröder, diesmal auf Zuspiel von Leonie Sacher, nur eine Minute später auf 4-2 erhöhen. Die Düsseldorferinnen weiter bemüht, die Aliens nicht ins Spiel kommen zu lassen. Was auch recht gut gelang. Die Mädels kamen an diesem Abend mit der Spielweise der „Teufel“ nicht zurecht, konnten ihr gewohntes Tempo und Passspiel nicht zeigen und ließen sich zusätzlich vom Körperspiel des Gegners beeindrucken. In der 36. Minute dann erneutes Anschlusstor. Und auch bei diesem Tor gelang es den Damen nicht, den Puck aus der Gefahrenzone „Torraum“ zu bekommen. Viel Gestochere, Gedränge und Geschubse vor dem eigenen Tor sorgte für die Gegentore an diesem Abend. Pia konnte sich anders als im Spiel gegen Frankfurt nicht über mangelnde Arbeit beschweren. Sie machte ihre Sache gut und verhinderte weitere Treffer des Gegners. Liv Schröder mit ihrem dritten Tor sorgte dann für das 5-3 und damit sowohl für den Pausenstand als auch für das Endergebnis.

Im letzten Drittel sollten keine weiteren Tore mehr fallen. Dafür einige Strafzeiten und eine Schrecksekunde für Ratingen. Sarah Scholl krachte in die Bande, blieb benommen liegen und musste mit der Trage vom Eis gebracht werden.
Mittlerweile geht es Sarah jedoch wieder besser und sie konnte wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen.

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