Am Sonntag begann das mit Spannung erwartete Spiel der Kobras gegen die Ice Aliens mit einem Auftakt nach Maß für Ratingen. Bereits nach 12 Sekunden netzte Tim Brazda zur frühen Führung ein. Obwohl es im Mitteldrittel noch einmal eng wurde, gaben die Ice Aliens die Führung nie auf und gewannen mit 2:4.

Der erste Treffer gab dem Team Sicherheit und sie kontrollierten das Spiel über das gesamte Drittel. In der 8. Spielminute musste Christoph Oster, der in seinem ersten Meisterschaftsspiel der Saison das Tor hütete, zum ersten Mal eingreifen. Die Kobras befanden sich fast permanent in der Defensive. Mit einem Doppelschlag in der 19. Minute erhöhten die Aliens auf den Pausenstand von 0:3. Zunächst verwandelte Max Bleyer, der aus dem eigenen Drittel angespielt wurde, ehe Lorenzo Maas den von Nick Pitsikoulis aufgelegten Pass im Tor versenkte. Milan Vanek, der Trainer der Dinslakener Kobras, nahm das erste Drittel auf seine Kappe: “ich habe etwas ausprobiert, das nicht funktioniert hat. Der Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, das erste Drittel geht klar auf mich.“

Im zweiten Abschnitt sah Trainer Krystian Sikorski seine Mannschaft zunächst sehr unkonzentriert. Einen an der Mittellinie vertändelter Puck nutzten die Kobras in der 24. Minute, als Dominick Spazier den Anschlusstreffer markierte. Nur 22 Sekunden später verkürzte Pascal Behlau auf 2:3. Dinslaken witterte nun seine Chance und machte weiter Druck. Doch die Ice Aliens fanden zurück ins Spiel, das in der Folge ausgeglichen war. In der 39. Minute fiel das vierte Ratinger Tor durch Marvin Cohut in Überzahl.

Im letzten Drittel kamen die Ratinger Gäste besser aus der Kabine und hielten sich streng an die Vorgaben des Trainers. Dadurch erspielten sie sich leichte Vorteile. Zum Ende hin wurde es etwas ruppig, Tore wollten aber nicht mehr fallen. Trainer Sikorski sprach von einem Arbeitssieg mit viel Kampf und dem glücklichen Ende für die Ice Aliens.

Dinslakener Kobras – Ratinger Ice Aliens 2:4 (0:3/ 2:1/ 0:0)
Strafminuten Dinslaken 14
Strafminuten Ratingen 39 (Matchstrafe Tobias Brazda)
Zuschauer 295

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