Die Eisbären aus Hamm liessen schon vor der Saison erkennen, welches Ziel sie in dieser Saison verfolgen. Die Zusammenstellung des Kaders liegt ganz klar auf dem Kurs „Oberliga“. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Westfalen erst ein Spiel verloren haben und mit fünf Punkten Abstand an der Tabellenspitze stehen. Zwei Mal haben die Ice Aliens gegen die Eisbären gespielt und beide Male hieß das Endergebnis 6:1 für die Westfalen. Unter diesen Voraussetzungen ist eine konzentrierte und kämpferische Marschroute für die Ice Aliens Bedingung, um aus der Begegnung etwas Zählbares zu gewinnen. Was in Neuwied gelang, sollte sich wiederholen können.

Der Sonntag führt die Ice Aliens zum zweiten Mal in die Soester Boerde. Dort warten die Indianer, die auch noch im Rennen um den vierten Tabellenplatz sind. Nur zwei Punkte liegen sie hinter Ratingen, haben aber auch schon zwei Spiele mehr ausgetragen. Konnten sie im ersten Spiel am Möhnesee noch knapp mit 3:2 gewinnen, mussten sie sich im November den Ice Aliens am Sandbach mit 8:3 geschlagen geben. In diesem Spiel war Tobias Brazda mit drei Toren und zwei Vorlagen der Topscorer. Die Soester EG musste am vergangenen Wochenende zwei Niederlagen einstecken. In Neuss verloren sie knapp mit 4:3, gegen die Ice Dragons setzte es eine deftige 2:8 Schlappe.

Trainer Krystian Sikorski sieht Hamm in der Favoritenrolle. Er sagt aber auch, dass alles möglich ist. „Mit dem Rückenwind aus der Begegnung in Neuwied, mit Kampf und Leidenschaft können wir auch als Außenseiter gewinnen. Neuverpflichtung Michal Plichta ist eine grosse Verstärkung und sehr wichtig für uns, aber die Mannschaft muss ihn natürlich auch entsprechend unterstützen.“ Zufrieden ist Sikorski, dass ihm seine gesamte Mannschaft zur Verfügung steht. Lediglich hinter Tobias Brazda steht noch ein Fragezeichen, sein Einsatz entscheidet sich nach der Trainingseinheit am Donnerstagabend.

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