… müssen sich dem EV Duisburg dennoch geschlagen geben, Klingsporn fällt nach Foul länger aus

Die Vorzeichen standen schlecht, da viele Ausfälle zu kompensieren waren. Dennoch zeigten die Ice Aliens von Beginn an eine starke Partie, mussten sich aber am Ende dem EV Duisburg mit 1:5 geschlagen geben.

Wie so oft in dieser Saison erzielten die Gäste bereits in der Anfangsphase die frühe Führung, Brett Mercones traf in der zweiten Minute. Doch die Ratinger ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. In der Folge war die Partie ausgeglichen, Ratingen stand gut in der Defensive und die Offensive erspielte sich einige Möglichkeiten. Im ersten Abschnitt, der sehr fair gespielt wurde und mit nur drei Strafzeiten auskam, sollten keine Tore mehr fallen.

Das zweite Drittel knüpfte da an, wo das erste aufgehört hatte. Beide Mannschaften kämpften auf Augenhöhe, wobei die Chancenauswertung bei den Ice Aliens wieder einmal der Schwachpunkt war. Duisburg machte es besser, in der 30. Minute erhöhte wiederum Brett Mercones auf 0:2. Gleichzeitig legten die Gäste eine härtere Gangart ein. In der 34.Minute foulte der Duisburger Behlau den Ratinger Verteidiger Maik Klingsporn schwer. Klingsporn konnte nicht mehr weiterspielen und musste das Eis verlassen. Erste Diagnosen vermuteten einen Schlüsselbeinbruch, in der Klinik stellte sich heraus, dass es eine Bänderverletzung in der Schulter ist. Weitere Untersuchen erfolgen am kommenden Montag. Behlau erhielt für seinen Einsatz eine 5 Minuten plus Spieldauer Strafe. Doch auch in diesem Drittel fielen keine Tore mehr, aber für die Gastgeber war noch nichts entschieden. Simon Migas erwischte einen Schnellstart in den letzten Spielabschnitt und brachte seine Farben auf 1:2 heran. Die Ice Aliens Fans jubelten und trieben Ihr Team weiter an, das auch mehr wollte. Leider schlichen sich kleine Fehler in der Defensive ein, so dass Schmitz in der 45. Minute den alten Abstand wieder herstellte. Als Wilson in der 49. Minute auf 1:4 erhöhte, war die Vorentscheidung gefallen. Ratingen warf nun alles nach vorne und gab einen Teil der Defensive auf, da gab es keine Verwunderung, als Neumann in der 59. Minute den Endstand herstellte.

Bleibt festzuhalten, dass die Ice Aliens ein gleichwertiger Gegner waren, denen das Glück und die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss fehlten. Selbst Fans aus dem Gästelager anerkannten die Leistung und mussten zugeben, dass die Hauptrunde eine andere Qualität hat, als die Qualifikation. Mit Maik Klingsporn, dem die Ice Aliens eine gute und rasche Genesung wünschen, ist nun der sechste Verteidiger ausgefallen. Schlechte Voraussetzungen für Andrej Fuchs und seine Mannschaft, die am Sonntagabend nach Neuwied reisen.

Spielbericht