Gegen den letztjährigen Halbfinalgegner reisten die Ice Aliens mit nur 14 Feldspielern und zwei Torhütern an. Trotzdem rechneten sie sich eine Chance aus und gingen bereits in der 5. Minute in Führung. Doch die währte nur Sekunden, denn die Rockets glichen postwendend aus. In der zehnten Minute musste Haiko Hirsch mit Verdacht auf Rippenprellung das Eis verlassen. In der Folge zeigte sich das Spiel ausgeglichen, so dass das 1:1 auch der Pausenstand war. Gleich nach dem Wiederanpfiff markierten die Gastgeber das 2:1, das die Ratinger ihrerseits im Gegenzug egalisierten. Bis zur Spielmitte zeigte sich das Spiel weiterhin ausgeglichen. Doch dann übernahmen die Rockets das Spiel und die Ice Aliens hatten Glück, dass Diez-Limburg zwei Mal nur den Pfosten traf. Trotzdem stand es nach dem zweiten Abschnitt 5:3. In der Pause musste Christian Müller das Spiel aufgeben. Er war bereits mit einem verletzten Knöchel in die Partie gegangen, der hielt nun nicht mehr durch. So mussten die Ice Aliens mit 12 Spielern den letzten Abschnitt bestreiten.


Dennis Fischbuch brachte seine Mannschaft noch einmal auf 5:4 heran, doch die Rockets entschieden das Spiel innerhalb von drei Minuten, als sie drei Treffer markierten. Tim Brazda erzielte den letzten Treffer des Abends zum Endstand von 8:5.


Wilfried Tursch vertrat an diesem Abend Krystian Sikorski, der zu einem Trainerlehrgang in Füssen gereist war. Tursch sah anfangs beide Mannschaften als Gegner auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Trotz der vielen Verletzten hatte sich sein Team gut geschlagen, wenngleich die Gastgeber verdient gewannen. Ähnlich sah es Rockets Trainer Jens Hergt. Er bemängelte lediglich die ausgelassenen Chancen und zeigte sich unzufrieden mit den Gegentoren.

EG Diez-Limburg – Ratinger Ice Aliens 8:5 (1:1 / 4:2 / 3:2)
Strafminuten Diez-Limburg 4
Strafminuten Ratingen 12

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