In einer zunächst ausgeglichenen Partie zeigten sich die Ice Aliens kämpferisch und nutzten ihre Chancen, mussten sich am Ende jedoch mit 5:7 geschlagen geben. Die Gäste gingen in der 8. Minute in Führung, doch die Außerirdischen reagierten prompt und holten sich durch Tore von Alexander Brinkmann und Tim Brazda die Führung. Das Spiel verlief auf gutem Niveau, beide Teams spielten engagiert und zum ersten Seitenwechsel stand es 3:3.

Der zweite Abschnitt hatte kaum begonnen, da schickte Hauptschiedsrichter Nikolas Neutzer Ratingens Tobias Brazda zum Duschen. Brazda hatte bei einem Check den Neuwieder Stürmer Tobias Etzel unglücklich am Kopf getroffen, der etwas benommen auf dem Eis liegen blieb. Zuschauer und Spieler konnten diese Entscheidung nicht nachvollziehen, hatte doch keiner ein Foul in dieser Situation erkennen können. Brazda erklärte nach dem Spiel, dass der Schiedsrichter ihm gegenüber die Strafe mit den Worten erklärt hatte: “nach der Berührung am Kopf muss ich eine große Strafe geben, es sitzt ein Schiedsrichter Beobachter auf der Tribüne.“

In der nachfolgenden 5minütigen Unterzahl machten die Gastgeber ihre Sache in der Defensive zunächst sehr gut. Fast vier Minuten dauerte es, bis Kevin Wilson auf Neuwieder Seite nach einem Solo von der Blauen Linie abzog und der Puck unhaltbar für Felix Zerbe im oberen Winkel einschlug. Den Ice Aliens blieb keine Zeit, über den Rückstand nachzudenken, denn die Treffer fünf und sechs für die Bären dauerten nur weitere 68 Sekunden. Die Ratinger gaben sich aber noch nicht auf und konnten bis zur Pause durch Sven Gotzsch noch einmal verkürzen. Im Schlussabschnitt kamen sie nach einer überstandenen Unterzahl durch Tim Brazda auf 5:6 heran, doch die Gäste antworteten nur eine Minute später und stellten den alten Abstand wieder her. Trainer Sikorski nahm noch eine Auszeit und für die letzten 20 Sekunden den Torwart für einen Feldspieler heraus, doch weitere Tore sollten nicht mehr fallen.

Beide Trainer resümierten nach dem Spiel, dass die große Strafe zu Beginn des zweiten Drittels die Entscheidung in der Partie herbeigeführt hatte. Krystian Sikorski zeigte sich trotz der Niederlage mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.

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